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Haushaltstipps und heisse Suppe

Mit strahlendem Sonnenschein war der Internationale Museumstag vom Sonntag wieder ein unvergessliches Erlebnis für Jung und Alt sowie für Familien.

Für die Bodenpflege Bienenwachs, zur Reinigung der Pfannen Asche, für die Möbel Leinöl… Die Augen hingen aufmerksam an den Lippen der Dienstmagd Marie (Marie-Christine Egger). Sie erzählte – angefangen im Garten und abgeschlossen bei den Mäusen im Estrich – vom Alltag ihrer Herrschaftsfamilie im 17. und 18. Jahrhundert im Schloss Blumenstein nördlich der Kanti Solothurn. Neben den Haushalts- und Pflegetipps erfuhr man allerlei über das vornehme Leben jener Zeit und auch die eine oder andere Redewendung erhielt auf einmal Sinn: «Tretet nicht ins Fettnäpfchen!», mahnte Marie bei Eintreten ins Haus und deutete auf einen kleinen Topf neben der Tür. Sonst müsse sie wieder stundenlang die Fettspuren vom Boden wischen und das sei sehr mühsam. Gedacht sei das Fett nämlich für den Winter, um die Schuhe vor der Nässe zu schützen.

Winter? Der schien an diesem Sonntag wie weggeblasen. Strahlender Sonnenschein und warme Temperaturen lockten nach draussen. Vor dem Museum sass man unter Schirmen, ass Suppe oder trank etwas. Überall in der Region ging man nach eher betrüblichen Tagen der Eisheiligen wieder mal nach draussen, war unterwegs. Ob am Museumstag, beim Zirkusbesuch hinter der Reithalle, in einer der Bars, auf einem Spaziergang der Aare entlang… Der Museumstag bot die ideale Möglichkeit, auch spontan auf diesen Wetterumschwung zu reagieren. Statt Bally-Museum in Schönenwerd rückte das Historische Museum Blumenstein in Solothurn auf den Plan. Danach ein Velo-Türchen der Aare entlang bis Altreu. Perfekt!

 

 

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