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36. Solothurner Literaturtage: das Interview

Am 29. Mai beginnen die 36. Solothurner Literaturtage. «zmitz» sprach mit der neuen Leiterin, Reina Gehrig.

Im September 2013 trat die aus dem Solothurnischen stammende Reina Gehrig die Leitung der Solothurner Literaturtage an. Davor war ihre Vorgängerin, Bettina Spoerri, die das Amt erst im Jahr zuvor angetreten hatte, überraschend zurückgetreten. Mit dem Start der 36. Literaturtage geht eine intensive Vorbereitungszeit zu Ende. Die Lesungen und Veranstaltungen stehen aber noch an. «zmitz» hat mit Reina Gehrig über diese Phase gesprochen. Wir wollten aber auch wissen, was ihr persönlich an der kommenden Austragung besonders gefällt.

Sind Sie froh, dass es jetzt dann endlich losgeht?

Reina Gehrig: Ja, ich freue mich, dass es bald losgeht, bin aber auch etwas traurig, dass es schon so bald wieder vorbei ist.

Wie war das letzte gut halbe Jahr für Sie? Was «ging so ab»?

Gehrig: Wenn ich zurückblicke und mir bewusst mache, dass vor einem halben Jahr vom Programm noch nichts stand, muss ich sagen, dass sehr viel „abging“. Für mich hiess das vor allem einarbeiten, arbeiten und natürlich sehr viel lesen.

Und mit welchem Gefühl gehen Sie jetzt an die Literaturtage? Ist das Schiff wieder ruhig auf Kurs?

Gehrig: Die nächste Ausgabe der Solothurner Literaturtage steht vor der Tür und ich gehe mit einem guten Gefühl und grosser Vorfreude in die Literaturtage. Diesbezüglich bin ich zuversichtlich, dass wir auf dem «richtigen» Kurs sind.

Zum Inhalt: Wo liegen die Schwerpunkte der 36. Solothurner Literaturtage?

Gehrig: Der Schwerpunkt der Solothurner Literaturtage ist die Werkschau aktueller Schweizer Literatur. Im Zentrum stehen Schweizer Autorinnen und Autoren aus allen Landesteilen, die im letzten Jahr ein Buch veröffentlicht haben. Präsentiert wird das Programm unter dem Thema «Stimmen – Voix – Voci – Vuschs».

Wie geben Sie diesem Thema eine Stimme?

Gehrig: Das aktuelle schweizerische Literaturschaffen ist in höchstem Masse vielstimmig und mehrsprachig. Unter dem Thema «Stimmen – Voix – Voci – Vuschs» rücken aber auch Musikalität und neue Stimmen in den Fokus. Das Thema zieht sich wie ein rotes Band durch die drei Tage und manifestiert sich in verschiedenen Aspekten und Formaten.

Ihr persönliches Highlight, Ihr Tipp, der diesjährigen Austragung?

Gehrig: Mein erstes Highlight wird der Startschuss sein. Das Vorabendprogramm am Donnerstag beginnt mit der Vernissage der Ausstellung Grrrringo Domingo von Ingo Giezendanner im Künstlerhaus S11. Danach finden Eröffnungslesungen im Landhaus statt. Die meisten Gäste werden am Donnerstag bereits anwesend sein und ich freue mich sie alle persönlich willkommen zu heissen.

«zmitz» blickt kurz auf die Schwerpunkte und Neuerungen des Programms 2014 und schätzt ein, wo der Traditionsanlass nun steht.
 

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