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Kultürchen 1

Silvia Rietz kommt ursprünglich aus dem Glarnerland. Die engagierte Journalistin, Musikliebhaberin und Konzertveranstalterin wohnt heute in Bellach.

Was vermissen Sie hier, was Sie in ihrer Heimat hatten/hätten?
Den Blick auf den Tödi. Den schönsten Berg der Welt. Einer, der seinen Gletscherfirn nur bei ganz klarem, oder wie wir Glarner sagen «glärigem» Wetter in voller Pracht präsentiert. Dann leuchtet das weisse Feld wie ein auf dem Kopf stehendes Dreieck. Besuche ich die Heimat und der Tödi verbirgt den Eisfirn in den Wolken, bin ich traurig und enttäuscht. Wie eine betrogene Geliebte. Zeigt er sich hingegen in seiner vollen Schönheit, nehme ich ihn ganz in mich auf.

Wieso sind Sie überhaupt in die Region Solothurn gekommen?
Warum wohl...? Der Auslöser war auch bei mir „Amore“...  

Wo trifft man Sie regelmässig an? Wo verbringen Sie Ihre Freizeit?
Überall dort, wo Musik erklingt: Neben Opern- und Konzertbesuchen bin ich im Museum Blumenstein oder in der Marienkirche Solothurn bei «Musik im Blumenstein» und den «Musikalischen Andachten» anzutreffen. So oft ich kann, weile ich im Kloster Visitation. Ich fühle mich den Schwestern und der salesianischen Spiritualität zutiefst verbunden. Dolcefarniente bedeutet für mich, mit einer Kanne Kaffee einen Krimi oder eine Sängerbiografie verschlingen.

Wo trifft man Sie bestimmt nie an?
Meine Arbeit führt mich auch an Orte, an denen ich privat eher nicht anzutreffen bin.

Einen kulturellen Weihnachtswunsch...?
Viele Musikliebhaber pilgern regelmässig in die Tonhalle und ins KKL, verschmähen jedoch die gleichen Künstler, wenn sie in Solothurn, Grenchen oder Olten auftreten. Ich wünschte mir, dass kulturelle Highlights auch dann geschätzt werden, wenn sie quasi vor der Haustüre stattfinden.

 

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