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Ein sicherer Wert sowie zwei Premieren

Bike Days und Museumstag vertragen sich bei sommerlichem Wetter nicht, dachte zmitz-Bloggerin Lucilia Mendes von Däniken. Sie wurde eines Besseren belehrt!

Der Internationale Museumstag alleine ist schon so voller Angebote, dass man fast nicht weiss, wo beginnen und wo aufhören. Im Vorfeld haben wir die Programme der Grenchner, Oltner und Solothurner Museen studiert - um dann doch wieder in Solothurn zu landen. Ganz einfach aus dem Grund, dass es sogar in meiner «Heimatstadt» noch genügend zu entdecken gibt.

Das überraschend wunderschöne Wetter lockte uns aber zuerst an die Bike Days. Irgendwie auch ein Stück Kultur. Was die Zuschauer da geboten kriegen, ist weit mehr als Sport. Das ist oft Lifestyle und mit viel Passion verbunden. Ob bei dem schönen Wetter überhaupt jemand Lust auf Museen hat, fragte ich mich. Die Antwort lieferten wir zwar eigentlich selber: denn wir hatten Lust auf Beides. Und so stürzten wir uns in das Velokultur-Getümmel und absolvierten im Anschluss einen Museums-Marathon.

Den Start machten wir in dem Museum, das wir am allerbesten kennen: Im Naturmuseum. Dort konnten vor dem Eingang unter Anleitung Mäuse gefilzt werden. Kurz vorher besuchten wir aber noch die neue Sonderausstellung. Interessant, aber für Kinder - wie schon erwartet - eher weniger geeignet. Das Filzen hingegen machte Spass. Weiter ging es zu einem Museum, das schon lange auf unserer To-Do-Liste stand: ins Steinmuseum. Und schon beim Betreten war mir klar, dass das nicht mein letzter Besuch sein wird. Ein unglaublich schöner Raum mit einem noch schöneren Innenhof erwartet uns. Die Exponate werde ich mir ein nächstes Mal noch genauer anschauen. Heute zog es uns in den Hof, wo man mit Meissel und Hammer einem Block Solothurner Stein zu Leibe rücken konnte. Ein harter Brocken, dieser Solothurner Stein. Wir schauten uns kurz noch die gefundenen Fossilien an, verliessen aber dann rasch das Museum - denn Punkt drei der Liste musste noch abgehakt werden. Ab ins Pächterhaus.

Bis gestern wusste ich gar nicht, wo sich dieses befindet. Aber nun sassen wir im Bus Nr. 4 Richtung Kantonsschule. Das Pächterhaus - wo sich die Archälogische Sammlung befindet - gehört zum Museum Blumenstein. Während die Kinder mit grossen Augen das Skelett beäugten, interessierte ich mich besondern für die Venus von B. - nein, nicht Bümpliz, sondern Bellach! Auch sonst gab es viel Spannendes zu erfahren. Doch ein anderes B lockte uns auch noch ins nebenan liegende Museum B. Bogenschiessen im Garten des Museums Blumenstein - und dann noch ein Gang durch das Museum bildeten den Abschluss unseres Museumstages 2016. Ein Tag voller Überraschungen, die nach Mehr verlangen.

 

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